Katastrophenschutz

Selbstmordattentäter bei Rot Kreuz Übung

27.05.2017, von Patrik Eberwein, Aschaffenburg

Als Höhepunkt ihrer Wochenendausbildung führte das Rote Kreuz Aschaffenburg eine Einsatzübung auf dem Gebiet „Mout Site“ des ehem. US-Übungsplatzes im Aschaffenburger Wald durch. Wir unterstützen diese Übung durch einige Kameraden die in Uniform gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr und den Helfern des BRKs eingesetzt wurden. Außerdem stellten wir einige Rollenspieler die als Verletztendarsteller ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen durften.

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Foto: Patrik Eberwein

Das war die Ausgangslage, eine Autobombe

Ausgangslage dieser Übung war ein Selbstmordattentäter der neben einem Cafe eine Autobombe zündete. Die Feuerwehr Aschaffenburg hat die vermeintliche Anschlagsstelle mit einem Autowrack, Kunstblut und verteilten Tierinnereien (die ein Metzger zur Verfügung stellte) sehr realistisch dargestellt.

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Foto: Patrik Eberwein

Kritische Beobachter

Unter den Anwesenden Übungsbeobachtern waren Jessica Euler (2. Aschaffenburger Bürgermeisterin), Jürgen Herzing (3. Aschaffenburger Bürgermeister und zuständig u.a. für den Bereich Katastrophenschutz), Manfred Christ MdL a.D. und unser bayerischer Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback, der in Facebook folgendes zu dieser Übung schrieb: „Zu Gast bei der Großschadensübung des Bereitschaftszuges des Roten Kreuzes in Aschaffenburg, die von der Freiwilligen Feuerwehr und Reservisten unterstützt werden. Toll, das die Region sich auf solches ehrenamtliches Engagement verlassen kann!“.